hinten v. l.: Burkhard Mette; Andreas Krüger
vorn v. l.: Friedrich Gierach; Lutz Neumann; Heike Neumann

Der Rock ’n ’Roll in seinen Farben und Grautönen, mit seinen Launen, seinem Schreien, seinem Flüstern, seinem Halleluja und seiner Melancholie treibt den Folk von SHAWUE an.

Folkrock mit einer guten Portion Grunge, Blues oder Punk, der sagt, was gesagt werden muss.

35 Jahre Shawue Folkrock aus Brandenburg

1987 gründeten fünf junge Musiker aus Cottbus die Rockband „Déjà-vu“. Sie hatten das Ziel etwas Eigenständiges, eigene Musik, mit einem eigenen unverwechselbaren Stil zu schaffen und damit möglichst viele Menschen zu erfreuen. Was ihnen schließlich gelang, auch wenn es nicht immer einfach war. In 35 Jahren bleibt natürlich nichts, wie es war. Die Band zog von Cottbus nach Luckau, der Bandname änderte sich – aus „Déjà-vu“ wurde „Shawue“ und von den ehemaligen Gründungsmitgliedern ist auch nur Lutz Neumann übrig.  Doch eins ist geblieben, die Musik:  

Ein melodiöser Folkrock mit deutschen Texten

Von Anfang an setzte Shawue auf deutschsprachige Texte. Selbst die Lieder, die z. B. von Künstlern wie Bob Dylan, Tom Waits, Bryan Adams, Neil Young  gecovert wurden, hat Lutz mit eigenen deutschsprachigen Texten versehen. Sowohl im Studio als auch auf der Bühne setzte man bei Shawue nicht nur auf die klassischen Rockinstrumente, sondern erweiterte den Sound durch Violine, Ukulele, Mundharmonika oder der Mandoline. Vor allem letzteres Instrument (das von Lutz Neumann meisterhaft gespielt wird) hat das Klangbild von Shawue erheblich geformt. Inzwischen gehört Shawue zu den wenigen Rockbands aus Brandenburg, die es geschafft hat, sich mit ihrer Musik weit über die Landesgrenzen hinaus Gehör zu verschaffen.

Sicherlich sind einige Lieder von Shawue auch im Radio zu hören, doch richtig bekannt wurde die Folkrockband durch ihre Live Auftritte, denn sie sind nicht nur einzigartig, sondern immer von einer großer Spiellust der Musiker geprägt. Und nicht selten nimmt so mancher Konzertbesucher seinen persönlichen Shawue-Song mit nachhause.

„Was bleibt, was bleibt ist eine kleine Melodie …“  (Auszug aus dem Lied „Was bleibt“ von Shawue)